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Wir haben auch in diesem Jahr unsere Helden


Poststempel wirbt für Fanfaronade

 

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Sternmarsch mit 1000 Leuten:

 

Fanfaren wagen den Weltrekordversuch

Wenn die Fanfarenzüge Deutschlands in Neustrelitz um die Wette spielen, wird das nicht zu überhören sein. Die wollen allerdings nicht nur ihren Instrumenten Töne entlocken, sondern wollen auch gleich noch ins Guinness Buch.

Schreibt Erfolgsgeschichte seit 2014: der Neustelitzer Fanfarenzug.
Archiv   Schreibt Erfolgsgeschichte seit 2014: der Neustelitzer Fanfarenzug.

Jetzt soll es auch noch ein Weltrekord sein. Die Neustrelitzer Fanfaren lassen es auch in diesem Jahr wieder krachen. „Am 4. Juni steht eine sportliche Großveranstaltung mit 1000 Teilnehmern an“, verspricht Michael Stelter, musikalischer Leiter des Fanfarenzuges. Ein Tag, an dem nicht nur 30 Klangkörper zur Fanfaronadeertönen werden, sondern auch ein Tag an dem in Neustrelitz Geschichte geschrieben werden soll. Geht alles nach Plan, dann wird es den größten musikalischen Sternmarsch der Welt auf dem Markt geben. Mit mehr als 700 Teilnehmern wollen die Musiker auf Neustrelitzer Pflaster für den Rekord sorgen. Dabei hoffen alle Beteilige auf einen Eintrag in Guinness Buch.

„Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, sagt Michael Stelter. Mit 1000 Teilnehmern rechnen die Neustrelitzer, die die Fanfaronade gemeinsam mit dem Märkischen Turnerbund Brandenburg ausrichten. Vor vier Jahren haben sich die Neustrelitzer erstmals Gedanken darüber gemacht, den größten europäischen Leistungsvergleich in ihrer Stadt auszurichten. Zum 20. Geburtstag des Fanfarenzuges geht dieser Wunsch nun in Erfüllung. Eine Menge Arbeit haben sich die Mitglieder aufbürdet, wie der musikalische Leiter jetzt den Mitgliedern des Bildungs- und Sozialausschusses verdeutlichte.

Bisher stehen die Kosten bei 34 000 Euro für die Ausrichtung der Fanfaronade. Die Stadt, das Land und weitere Unterstützer sorgen mit insgesamt 9000 Euro für Unterstützung. Ziel sei es, so die Neustrelitzer Fanfaren, am Ende wenigstens die Ausgaben wieder eingespielt zu haben. Deshalb sei jedoch jede Spende gern gesehen. „Wir haben bereits 400 Briefe geschrieben und um Spenden und Unterstützung gebeten.“ Bisher stehen bei den Spendeneinnahmen bereits 3000 Euro freuen sich Michael Stelter und seine Mitstreiter.


 



Strelitzer Zeitung - Nordkurier am Wochenende 12./13. Dezember 2015

 

 


 

 


 

 

 


Weltmeisterschafts-Premiere: NORDKURIER / STRELITZER ZEITUNG von Anett Seidel

Fanfaren spielen sich in Kopenhagen ins Mittelfeld

Ganz Neustrelitz hat die Daumen gedrückt und es hat geholfen. Der Neustrelitzer Fanfarenzug hat Mecklenburg-Vorpommern würdig bei der Weltmeisterschaft in Kopenhagen vertreten.

Der Neustrelitzer Fanfarenzug war bei der Weltmeisterschaft in Kopenhagen erfolgreich.

Die ganze Welt der Fanfaren wollten die Neustrelitzer in Kopenhagen erleben. Das ist gelungen. Voller Erlebnisse und mit Erfolg sind die Mitglieder wieder in Deutschland angekommen. Dabei haben sie sich "in der ganzen Welt" auf einen souveränen Mittelfeldplatz gespielt. Mit Platz 17 von insgesamt 34 Teilnehmern, sind die Neustrelitzer bei ihrer Weltmeisterschafts-Premiere absolut zufrieden. In der Kategorie Marsch schafften sie es sogar auf den vierten Platz. Jetzt darf kurz verschnauft werden, bevor es an die Vorbereitungen der nächsten Fanfaronade, der deutschen Meisterschaft geht. Die findet 2016 in Neustrelitz statt.


 


 


 

 Titel verteidigt!

Strelitzer Fanfaren dürfen zur WM in Dänemark

Kopenhagen in diesem Jahr und 2016 Kuala Lumpur? Die Neustrelitzer Fanfaren räumen weiter ab und dürfen weltweit mitspielen.


2016 steigt in Neustrelitz die Fanfaronade

Die Neustrelitzer Fanfaren waren unterwegs, diesmal in der Mission Titelverteidigung. Und das ist gelungen. „Die Spielleute aus der Residenzstadt haben es zum zweiten Mal geschafft, sich bei Deutschlands größtem Leistungsvergleich für Fanfarenzüge den 1. Platz zu sichern“, heißt es nach dem Wettbewerb in Strausberg. Wie bereits im Vorjahr holte der Fanfarenzug Gold in der 2. Division nach Neustrelitz. Wohl ein Grund, dass der Wettbewerb 2016 in Neustrelitz ausgetragen wird. Strausbergs Bürgermeisterin Elke Stadeler übergab den Staffelstab jetzt an Bürgermeister Andreas Grund. Am 4. Juli 2016 werden mehr als 700 Musiker aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet.

Der Auftritt in Kopenhagen wird eine Premiere

Der Titelgewinn beschert den Neustrelitzern die Qualifikation für die Weltmeisterschaften der Fanfaren. In diesem Jahr geht es nach Kopenhagen. In der dänischen Hauptstadt ertönten am 1. Juli die besten Fanfaren der Welt und die Neustrelitzer sind mitten drin bei der World Association of Marching and Show Bands (WAMSB). Sie werden ihre Show und auch eine neue Marschstrecke zeigen. Mit dem erneuten Sieg in Strausberg wäre es nun an der Zeit, sich auf Kuala Lumpur 2016 vorzubereiten. Dort finden die Weltmeisterschaften im kommenden Jahr statt. Davor schreckt der Fanfarenzug noch zurück. Aufwand und Kosten sind zu hoch für den Verein. „Uns liegt derzeit die gründliche Vorbereitung der Fanfaronade in Neustrelitz am Herzen“, betont Olaf Teller vom Fanfarenzug. Sollte sich wider Erwarten ein Geldgeber finden, dann würde es auch nach Kuala Lumpur gehen. Die Neustrelitzer Fanfaren erleben derzeit wohl den Höhepunkt ihrer Geschichte. Wie die Chancen auf den Weltmeistertitel sind, wissen sie nicht. Die Teilnahme ist eine Premiere


Strelitzer Zeitung 27.05.2015

 


 

 

Strelitzer Zeitung 17.04.2015

Kleingärtner brauchen starke Nerven

Fanfarenzug muss vor WM lautstark üben

Anett Seidel   Neustrelitz · heute

„Wir sind gut“, sagen die Fanfaren. Doch sie wollen mehr. Die Weltmeisterschaft im Blick wird intensiv geübt. Das ist für die Nachbarn nicht leicht zu ertragen. Doch die Musiker hoffen auf Verständnis.

Volle Konzentration ist gefragt.Die Neustrelitzer wollen ihre Chancen nutzen und müssen jetzt üben.

Das dürfte der Höhepunkt in der Geschichte des Neustrelitzer Fanfarenzugs sein. Knapp 30 Leute reisen im Juli mit Trommeln, Tom Tom und Fanfaren nach Kopenhagen und messen sich dort mit den Besten der Welt. Die Weltmeisterschaft der Fanfarenzüge steht in der dänischen Hauptstadt an und dafür haben sich die Neustrelitzer bereits 2014 bei der Fanfaronade in Brandenburg qualifiziert.

Wie die Chancen auf den Weltmeistertitel sind, können die Neustrelitzer nicht voraussagen. „Wir sind das erste Mal dabei. Wir wissen gar nicht, was da auf uns zukommt“, sagt Olaf Teller vom Fanfarenzug. „Wir sind aber gut“, fügt er hinzu. Um bei der WM die perfekte Show abliefern zu können, starten die Fanfaren jetzt ihr Training. Dabei hoffen sie auf das Verständnis der Neustrelitzer. Ab heute üben sie wieder auf dem Sportplatz in Alt-Strelitz. Drumherum befinden sich Gartenanlagen. Die Kleingärtner werden an den Übungen, die keineswegs leise abgehen, ihr Freude haben. „Wir bitten um Verständnis“, appelliert Olaf Teller. Er weiß, dass das gar nicht so einfach ist. Die Show muss einstudiert werden – immer wieder ertönt der gleiche Marsch. Immer wieder und immer wieder, bis alles perfekt sitzt.

Zuschauer sind willkommen

Bevor die Instrumente für den Weg nach Kopenhagen eingepackt werden, steht jedoch erneut die Teilnahme an der Fanfaronade auf dem Plan. Am 6. Juni findet diese in Straußberg statt. Bevor die WM in Kopenhagen über die Bühne geht, könnten sich die Neustrelitzer somit erneut für die WM 2016 qualifizieren. „Die ist dann aber in Asien“, weiß Olaf Teller. Jetzt haben die Neustrelitzer erst einmal Kopenhagen im Blick. „Das ist ja schon ein riesiger logistischer Aufwand für uns und kostet viel Geld.“ 2014 schaffte es der Fanfarenzug in der zweiten Division oder auch 2. Liga, beim Marsch- und Showwettbewerb jeweils aufs oberste Treppchen des Siegerpodestes zu steigen. „Durch die gute Punktzahl haben wir uns schließlich für die Weltmeisterschaft qualifiziert“, beschreibt Olaf Teller den Weg des Erfolges. Von heute an wird nun wöchentlich bei gutem Wetter ab 16.30 Uhr für zwei Stunden auf dem Platz geübt. Die gesamte Choreografie kann dort einstudiert werden. Auch an den Wochenenden werde man hin und wieder den Platz nutzen. „Wir brauchen das Gelände zum Üben“, so Olaf Teller. Die Strelitzhalle sei für den Marsch-Parcours zu klein. Wer beim Training dabei sein möchte, ist willkommen. Kreuz und quer spielen sich die Fanfaren über den Platz. 14 Minuten dauert die Show.


 

Blitz Mecklenburg-Strelitz 12.04.2015

 


 


 

 


Mehr als Musik

 

Mit Tschingderassabum an die Spitze

Peppig, modern und ein bisschen verrückt: Der Fanfarenzug Neustrelitz schwimmt auf einer Erfolgswelle. Jetzt mischen die Musiker sogar in der Weltspitze mit.

 

Aufgereit und aufmerksam: Alles wartet auf das Komando von Stabführer Paul Lehmann. Bei der Fanfaronade in Brandenburg gelang dem Fanfarenzug Neustrelitz die Choreografie ganz hervorragend.

Peppig und ein bisschen verrückt reißt der Fanfarenzug Neustrelitz das Publikum mit. Jetzt will die Gruppe zur Weltmeisterschaft.

Wenn der Stabführer den Stab hebt, geht ein Ruck durch den Fanfarenzug Neustrelitz. Der Klangkörper steht unter Spannung, hat Antrieb, Drive, den Rhythmus im Blut, Freude am Musizieren und die Gabe, das Publikum mitzureißen.

Der Fanfarenzug Neustrelitz gehört zu Europas Besten. Im kommenden Jahr mischt die 86-köpfige Musikgruppe sogar an der Weltspitze mit. Im Juli tritt die Gruppe bei der Weltmeisterschaft für Marsch- und Showbands in Kopenhagen auf. Bis dahin sind es noch sechs Monate, der Countdown läuft.

Fast täglich, fünf Mal pro Woche, üben und trainieren die 6- bis 60-Jährigen Titel und Choreografie. Ihr Hobby, eine Mischung aus Musik und Sport, vergleichbar mit den amerikanischen Cheerleadern, verlangt jedem einzelnen Bandmitglied alles ab. „Da bleibt keine Zeit für andere Dinge, schon gar nicht in der Auftritt-Saison“, sagt Fanfarenzug-Sprecher Olaf Teller. „Man muss schon ein bisschen verrückt sein, um bei so etwas mitzumachen.“ Jeder in der Gruppe verfüge über ein nötiges Maß an Besessenheit. „Manchmal staune ich, dass immer alle mitmachen.“

Starke Konkurrenz

„Bei der Landesmeisterschaft hat es geschüttet wie aus Eimern. Alle waren klatschnass und lächelten trotzdem. So ist das eben. Ein Fanfarenzug zieht durch, auch wenn es regnet oder schneit. Wenn man am Ende die Erfolge sieht, weiß man, wofür man das alles macht“, fügt Olaf Teller hinzu.

Die Erfolge können sich sehen lassen. In den Jahren 2013 und 2014 holten die Musiker den Landesmeistertitel, 2014 wurden sie Sieger bei der Fanfaronade, dem größten europäischen Leistungsvergleich für Fanfarenzüge. Ob die Erfolgswelle wirklich mit einem Weltmeistertitel gekrönt wird? „Wir wissen es nicht. Wir fahren hin und dann gucken wir mal.“ Die internationale Konkurrenz schläft nicht. Allein die deutschen Mitbewerber haben es in sich. „Der Fanfarenzug Potsdam ist dabei, das sind die besten Deutschlands. Auch die Holländer gehören zu den Großen in der Szene.“ 


 

Strelitzer Zeitung 16.09.2014


 

Strelitzer Echo 19. Juli 2014/14

 

Fanfarenzug war nicht zu überbieten

 

 

Der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Neustrelitz im Juni bei der Fanfaronade in Brandenburg an der Havel den 1. Platz in der Marschwertung, den 1. Platz in der Showwertung und somit den Sieg in der 2. Division nach Hause gebracht hat.

 

Zum ersten Mal überhaupt hat ein Verein aus Mecklenburg-Vorpommern diesen Wettkampf in

 

dieser Kategorie gewonnen. Die internationale Fachjury und das Publikum haben die Auftritte

 

des schon im Vorfeld als Favorit gehandelten Ensembles sehr gewürdigt. Der Fanfarenzug konnte seine Leistungen zum Vorjahresvergleich noch einmal stark verbessern und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaft 2015 in Dänemark.

 

Wir möchten uns beim Bürgermeister und bei der Stadtvertretung für den Rückhalt und die Anerkennung unserer Leistung und der Bedeutung als Fanfarenzug für unsere Stadt Neustrelitz bedanken.“,

 

sagte Olaf Teller vom Fanfarenzug. Inzwischen war der Fanfarenzug auch für den MVTag im Einsatz.

 

2016 wird Neustrelitz Ausrichterstadt für die bundesweite Fanfaronade.

 

Die stolzen Sieger der Fanfaronade. Der Fanfarenzug Neustrelitz ist auf dem Weg zur Weltmeisterschaft. Foto: Verein


 

5. Juli 2014/13 Strelitzer Echo

MV-Tag: 48.000 Gäste beim größten Volksfest in Neustrelitz

Tag. Wenige Tage zuvor war der FZ mit einem Doppelsieg in der Marsch- und in der Showwertung von der Fanfaronade aus Brandenburg zurückgekehrt und nimmt 2015 an der Weltmeisterschaft teil.

Foto: Ludewig


 

Triumph für Neustrelitzer Fanfarenzug

 

Fanfaronade: So sehen Doppelsieger aus!

 

Neustrelitz · heute Susanne Schulz

 

Jetzt winkt ein Ticket zur "Marching Show Band"-WM in Dänemark. Und beim nächsten Mal ist die Truppe selbst Gastgeber der deutschen Meisterschaft.

 

Gleich zweimal hatten die Neustrelitzer bei der Fanfaronade Grund zum Jubeln.

Dieser Triumph kann sich sehen lassen: Von der Fanfaronade, einer Meisterschaft für Ensembles aus ganz Deutschland, ist der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Neustrelitz mit einem Doppelsieg heimgekehrt. Rund 700 Musiker stellten sich in Brandenburg/Havel dem Wettbewerb; Und das Training zahlte sich aus: Die Darbietung in der Marschwertung und auch die Show der Neustrelitzer wurde von den Zuschauern und vom internationalen Kampfgericht hoch honoriert. Mit dem Doppelerfolg hat das Ensemble die Fahrkarte zur Weltmeisterschaft der Marching Show Bands 2015 in Dänemark gelöst. 2016 ist es zu seinem 20-jährigen Bestehen selbst Gastgeber der Fanfaronade. Den nächsten Auftritt haben die Musiker am Wochenende beim MV-Tag.


 

Ostsee-Zeitung 02.06.2014 


 

Internationaler Wettbewerb erstmals in Neustrelitz

 

Feuer und Flamme für Fanfaronade

 

Neustrelitz, 25.03.2014  Marlies Steffen

 

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr hat in diesem Jahr einen Landemeister­titel zu verteidigen. Im Blickfeld ist schon jetzt ein internationaler Leistungsvergleich 2016.

Für eine ungewöhnliche Begrüßung sorgte der Fanfarenzug beim Theater- und Opernball in Neustrelitz. Dies war zugleich die Saisoneröffnung für die Musiker, die sich für dieses Jahr wieder viel vorgenommen haben. Foto: Gerhard Rosenfeld

 

Sie sind schon jetzt Feuer und Flamme, die Mitglieder des Fanfarenzugs Neustrelitz. Denn ihre Arbeit und die Qualtität ihrer Musik wird demnächst mit einer besonderen Ehre gewürdigt. In zwei Jahren wird der europaweit größte Wettstreit von Fanfarenzügen in der Residenzstadt ausgerichtet: die Fanfaronade. Das hat der Märkische Turnerbund (MTB) so entschieden. Der Wettstreit ist sonst eher ein typisch brandenburgischer Termin – um so mehr freut es die Neustrelitzer, dass die Wahl sie als Gastgeber fiel. Damit ist die Residenzstadt ein Vorreiter in Mecklenburg-Vorpommern. An der Fanfaronade beteiligen sich mittlerweile Musikzüge aus ganz Deutschland.

Saison-Auftakt für den bei der Freiwilligen Feuerwehr angesiedelten Musikzug war Anfang März mit einem Auftritt beim Theater- und Opernball. Aktuell bereiten die Musiker ein Gastspiel in Potsdam vor, wo der dortige Fanfarenzug die Neustrelitzer eingeladen hat. Und dann haben längst die Proben für die Mission Titelverteidigung begonnen. Bei den Landesmeisterschaften im vergangenen Jahr konnte man bei Marsch und Show am meisten überzeugen. Das soll auch in diesem Jahr geschafft werden – gegen harte Konkurrenz aus Neubrandenburg.

In den nächsten Wochen hofft man auch einige Unstimmigkeiten aus dem Weg räumen zu können. Getreu dem Wilhelm-Busch-Spruch „Musik wird störend oft empfunden, weil sie meist mit Geräusch verbunden“ gab es wohl Probleme, weil sich  auf der Feuerwache Feuerwehrleute bei ihrer Fortbildung durch die gleichzeitig stattfindenen Proben des Musikzugs belästigt fühlten. Daraufhin wurden Probenzeiten verändert. „Für unsere Gruppenproben sind wir aber auf die Feuerwache angewiesen“, sagt Annett Ulbrich, Leiterin der Gruppe. Zwischenzeitlich gibt es auch einen Gesprächstermin mit dem städtischen Ordnungsamt. Fanfarenzug-Pressesprecher Olaf Teller sieht die Angelegenheit auf einem guten Weg.

 

 


 


 



 

MARTINIMARKT ZEITUNG 2013

Fanfarenzug und NCC eröffnen Martinimarkt

Gäste aus Neustrelitz an der Spitze eines Lampion- und Fackelzuges
 
Der Tambourmajor, auch Stabführer genannt, wird seinen Tugh schwingen und hinter ihm wird der Fanfarenzug folgen.
So laufen die Musiker aus Neustrelitz am Donnerstag, 31. Oktober, ab 17.30 Uhr an der Spitze eines Lampion- und Fackelzuges traditionell durch Neuruppin.
Die Tour beginnt in der Artur-Becker-Straße und bewegt sich bis zum Festzelt. Beim Erfurter oder Berliner Marsch wird damit der Martinimarkt eingeläutet.
Wie in den Jahren zuvor, geht nach der Ankunft das bunte Treiben los. Es ist ein schönes Ritual der Kirmes, dass der Neustrelitzer Fanfarenzug den Lampion- und Fackelzug zur Eröffnung in der Fontanestadt anführt.
Es ist für uns das Highlight zum Abschluss der Saison. Alle Mitglieder unseres Fanfarenzuges kommen immer wieder gerne nach Neuruppin“, so Olaf Teller von der Leitung des Zuges.
Einen zweiten Zug führt der Neuruppiner Carnevals-Club vom Rheinsberger Tor zum DAS ZELT.
Mit vier kleinen Trommeln, den sogenannten Flachtrommeln, dann zehn großen Trommeln, auch Tom-Toms genannt, sowie sechzehn Fanfaren im Gefolge wird der Tambourmajor mit seinen Musikern aus Neustrelitz marschieren und den Lampion und Fackelzug, dem viele Kinder, ihre Eltern und Verwandten folgen werden, anführen.
Angekommen auf dem Martinimarkt werden sie in DAS ZELT weiterziehen und mit ihren 20 angereisten Mitgliedern des Fanfarenzuges noch ein kleines Zusatzkonzert geben. Damit setzen sie eine liebgewonnene Tradition fort.
Bereits in der zurückliegenden Zeit waren die Neustrelitzer die Stimmungsmacher am Platz. Erst einmal auf Touren gekommen, werden sie ganz andere Töne anstimmen als zuvor auf der Straße.
Die Ma r s c h - musik ändert sich in Songs wie „In the mood“ von Glenn Miller oder „The G-Sound“ von Marcel Friedrich. Letzterer Titel wurde extra für den Zug geschrieben. „Es geht  schwungvoll zu und es wird eine moderne Geschichte“, sagt Olaf Teller.


Strelitzer Zeitung

Ute Köpke

Musikalische "Familie" schwelgt in Erinnerungen

Fanfaren-Spielern ist die Puste noch lange nicht ausgegangen

Neustrelitz · 13.10.2013

Große Wiedersehensfreude in der Orangerie: Der Neustrelitzer Fanfarenzug hatte ein Treffen für Ehemalige und Aktive organisiert. Mit alten Fotos und Filmen sowie einer historischen Ausstellung kamen bei den Musikern Erinnerungen hoch.

Foto: U. Köpke

Als jüngstes Mitglied im Fanfarenzug darf der neunjährige Dominik eine Fanfare aus Pionierhaus-Zeiten ausprobieren.

Jutta Meißner war 14 Jahre alt, als sie das erste Mal eine Fanfare in die Hand nahm. „Das war Ende der 60er Jahre. Da war der Fanfarenzug noch im Pionierhaus angesiedelt“, blickt sie zurück. Damals fuhr sie immer mit dem Bus von Alt- nach Neustrelitz, die Fanfare blieb im Pionierhaus. Bekleidung und Instrumente seien ganz selbstverständlich vom Staat zur Verfügung gestellt worden. „Heute ist das etwas schwieriger, wir sind von Sponsoren und Fördergeldern abhängig“, erklärt Annette Ulrich. Auch sie ist seit mehr als 40 Jahren Mitglied im Neustrelitzer Fanfarenzug und mit ihm zusammen „groß“ geworden.

Beim Treffen von Ehemaligen und Aktiven des Fanfarenzuges in der Orangerie kommen Erinnerungen hoch. Jutta Meißner hat noch die Weltfestspiele im August 1973 in Berlin vor Augen. Viel Spaß hatten die Musiker bei den Trainingslagern in Ahlbeck und Trassenheide. „Zu großen Auftritten wurden mehrere Fanfarenzüge und Blasorchester zu einem Ensemble zusammengeführt“, erzählt Annette Ulrich. „Man lernte viele neue Leute kennen und die Stimmung beim Zusammenspielen war einfach toll.“

Vom Pionierhaus ging der Fanfarenzug zum Deutschen Turn- und Sportbund (DTSB) über und wurde viele Jahre durch Bernd Roloff geprägt. An den langjährigen Leiter erinnert beim Treffen in der Orangerie unter anderem eine alte Fanfare. „Die ist heilig“, betont Annette Ulrich lachend mit Blick auf das Instrument. „Ohne Bernd Roloff wäre der Fanfarenzug nicht so geworden, wie er jetzt ist.“ 

Nach dem Zusammenbruch in der Wendezeit engagierte sich Ingrid Hanzlik 1996 für die Gründung des Fanfarenzuges der Feuerwehrvereins. Erste Auftritte gab es mit geborgten Hosen und alten Instrumenten aus dem Pionierhaus.

Zu den Wiedersehensgeschichten gehört auch die Hochzeit von Mitgliedern. „Am Hochzeitstag hatten wir hier die Landesmeisterschaften der Fanfarenzüge und der Neustrelitzer Markt war voll“, berichtet Olaf Teller, der für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist.

Wie eine musikalische Familie fühlen sich die aktuell 70 Mitglieder das Fanfarenzuges im Alter zwischen 8 und 60 Jahren. Das ist auch beim Treffen zu spüren, bei dem angesichts alter Fotos und modernisierter Schmalspurfilme immer wieder die Frage „Weißt du noch?“ zu hören ist. Und ganz ohne Fanfarentöne kommt so ein Treffen natürlich auch nicht aus.

 

 


 

AKTUELLES AnzeigenKurier · 25. September 2013 · Seite 20

Da ist Musik drin

Fanfaren holen Gold

Von diesem Platz gingen die Residenzstädter jetzt als Landesmeister mit Goldmedaille.

Foto: privat

 

Neustrelitz (AK/pm). In Friedland fand jetzt die Landesmeisterschaft der Spielleute Mecklenburg-Vorpommerns statt.

Der Fanfarenzug Friedland „Friederike Krüger“ e.V. war der Gastgeber, feierte sein 65. Jubiläum und lud die Spielleute des Landes auf den Sportplatz am Hagedorn. Für den Fanfarenzug Neustrelitz erwies sich das Friedländer Fußballfeld am Ende als Goldrasen.

Die Residenzstädter holten in den ausgetragenen Wettbewerben  Marsch und Show jeweils den 1. Platz und gingen am Ende als Landesmeister mit der Goldmedaille vom Feld.

Bei den Fanfarenzügen belegten die Spielleute aus Neubrandenburg in der Gesamtwertung den 2. und die Friedländer den 3. Platz.

Große Freude herrschte am Ende dieses Tages in Neustrelitz. Bei jedem Wettkampfantritt in den vergangenen Jahren wurden dem Fanfarenzug Neustrelitz zwar sehr gute Leistungen bescheinigt, doch reichte es nie für einen Sieg. In diesem Jahr ist das Überholmanöver geglückt.

Dazu haben intensive Proben, das jährliche Trainingslager, aber auch die sehr gute Stimmung im Team beigetragen.

Die Residenzstädter ruhen sich keineswegs auf den Lorbeeren aus. Ein weiterer Höhepunkt steht bereits an:

Am 12. Oktober veranstaltet der Fanfarenzug Neustrelitz sein „Oldietreffen“.

Ehemalige Mitglieder, die noch keine Einladung erhalten haben, bitte schnell melden.

Übrigens, Nachwuchs ist bei den neuen Landesmeistern immer willkommen. Wer mitmachen möchte, schaut einfach freitags ab 17 Uhr in der Strelitzhalle vorbei.

www.fanfarenzug-neustrelitz.de

 

 



Strelitzer Echo 07. September 2013/18

Großes „Oldietreffen“ der Neustrelitzer Fanfaren

Die Mitglieder des Fanfarenzugs in den 70er-Jahren. Foto: Fanfarenzug

 

Mit einem großen Fest am Samstag, 12. Oktober,

 

in der Orangerie möchte der Fanfarenzug des Neustrelitzer Feuerwehrvereins die langeTradition der Fanfarenmusik in unserer Stadt weiter beleben. Eingeladen sind alle, die in unserer Stadt einmal diesem Hobby gefrönt haben. Über 300 Namen haben Nadine Altmann und Jutta Meißner vom Organisationsteam zwar schon auf ihrer Liste zu stehen  und versuchen, in Zusammenarbeit mit dem Einwohnermeldeamt die aktuellen Adressen herauszufinden, aber vielleicht gibt es ja noch den einen oder anderen, den sie noch nicht ausfindig gemacht haben. Gesucht werden auch Erinnerungsstücke und Fotos für eine kleine Ausstellung, für die beispielsweise Bernd Roloff seine erste Fanfare beigesteuert hat. Bereits Anfang der 1960er gründete Klaus Weberstedt im damaligen Pionierhaus „Heinrich Rau“ einen Fanfarenzug, später wurde ein Fanfarenorchester daraus. Ein neuer Fanfarenzug wurde beim Deutschen Turnund Sportbund (DTSB) gegründet, der viele Jahre durch Bernd Roloff geprägt wurde. In der Wendezeit brach dann alles zusammen, der Zug löste sich auf. Erst 1996 wurde durch das Engagement von Ingrid Hanzlik der Fanfarenzug des Feuerwehrvereins Neustrelitz gegründet, der heute um die 60 Mitglieder, zwischen neun Jahren und der Generation Ü 50, zählt. Wenn durch dieses Fest Ehemalige Lust bekommen, wieder Fanfarenmusik zu machen, würden sich die Veranstalter sehr freuen. „Denn für die Neustrelitzer Fanfaren ist man nicht zu alt“, weiß die Vorsitzende Annette Ulrich aus eigener Erfahrung.

Kontakt zum Fanfarenzug:

unter Telefon: 0174 845 3882,

per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über

Facebook. (arg)

 


Kreisanzeiger des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte · Jg. 2 · Nummer 04/13    FEUERWEHR      

Guter Auftritt bei Fanfaronade

 

Vom 19. bis 21. Juli 2013 waren der Fanfarenzug Neustrelitz und der Feuerwehrmusikzug Mirow zum Tag der europäischen Integration in den polnischen Partnerkreis Bialogard, nach Tychowo gereist.

Das Treffen der mehr als 30 Folkloregruppen war von der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania gefördert worden.

Der Fanfarenzug Neustrelitz beeindruckte mit seiner Choreografie, mit der er auch bei der Fanfaronade sehr gut abschnitt.

Unter der musikalischen Leitung von Stefan Florev begeisterte der Feuerwehrmusikzug Mirow mit Walzer-, Polka- und modernen Klängen.

Text und Foto: B. Schmidt

 


AnzeigenKurier  12. Juni 2013
Fanfarenzug Neustrelitz
Platz 2 in der Marschwertung
Mit vollem Einsatz dabei: Die Musiker des Neustrelitzer Fanfarenzuges. Foto: M. Schütt
 
Neustrelitz (AK/ms). Auf große Reise ging es jüngst für den Fanfarenzug Neustrelitz. Die Mitglieder der Spielkapelle nahmen an der Fanfaronade, einer Meisterschaft für Fanfarenzüge, in Potsdam (Brandenburg) teil.
Dort gingen die Neustrelitzer bei einem der größten deutschen Leistungsvergleiche in der 2. Division an den Start.
Über 900 Musiker wurden erwartet. Am Ende konnte der Fanfarenzug Neustrelitz Platz zwei in der Marschwertung und den 3. Rang in derShowwertung belegen. Dies bedeutete am Ende in der Gesamtwertung Platz drei.
Wir wollten unbedingt eine Medaille holen. Das hat geklappt. Einfach wunderbar“,sagte ein stolzer Olaf Teller vom Fanfarenzug.
Im letzten Jahr mussten sich die Residenzstädter noch mit Rang vier begnügen. Dieser Erfolg ist aber auch der harten Arbeit der letzten Monate geschuldet. Denn die Neustrelitzer trainierten eifrig für diese Auftritte.
Ende letzten Jahres haben wir mit der Vorbereitung begonnen. In den letzten zwei Wochen wurde es dann stressig“, so Olaf Teller.
Zusätzlich zum normalen Trainingsbetrieb stand ein Trainingslager in Neuendorf an. „Beim Finalspiel der TSG hatten wir dann unsere Generalprobe. Da konnten wir vor viel Publikum auf Rasen spielen. Das war gut für uns“, so Teller.
Diese Mühen sollten sich nun auszahlen. In Potsdam gab es beim Saisonhöhepunkt die angepeilten Medaillen.
Mit diesem Tag sind wir sehr zufrieden“, so die Meinung des Fanfarenzuges, der rund 50 Mitglieder in seinen Reihen hat.
In der brandenburgischen Landeshauptstadt waren 29 Musiker dabei, die auf Fanfaren in vier Stimmen sowie auf Flach−und Hochtrommeln spielten.
Die Neustrelitzer, die sich in der vergangenen Zeit einem Imagewechsel unterzogen hatten, überzeugten auch optisch.
Der Zug ist mit neuen Farben und neuem Logo ausgestattet.
Wir wollen so auch einen erhöhten Wiedererkennungswert schaffen“, sagte Olaf Teller.
Bereits am Sonnabend spielt der Fanfarenzug Neustrelitz bei der Feier „150 Jahre Sport in Stavenhagen“. Auch hier wollen die Neustrelitzer musikalisch überzeugen.


Strelitzer Zeitung Fr. 19. April 2013

Aus wahrer Freundschaft Karten weiterverschenkt

TSG-Vizepräsident Klaus Mewes begrüßte die beiden Gewinne- rinnen Bärbel Schindler (rechts) und Doris Hesse. FOTO: m

Von Matthias Schütt

Zwei Neustrelitzerinnen durften als Gewinnerinnen von VIP-Tickets beim jüngsten TSG-Spiel dabei sein. Für die beiden ein unvergesslicher Tag.
Neustrelitz.Pünktlich zum Abpfiff war Bärbel Schindler am Spielfeldrand, um mit den Regionalliga-Kickern der TSG Neustrelitz abzuklatschen. Zuvor sah die Neustrelitzerin, die zusammen mit Freundin Doris Hesse zwei VIP-Tickets für diese Partie über den Nordkurier gewonnen hatte, den souveränen 3:0-Heimsieg ihrer Mannschaft gegen die Zweitliga-Reserve von Energie Cottbus II. Bereits im Vorfeld tippten die TSG-Sympathisantinnen auf einen Heimdreier. Einen 2:1-Heimsieg orakelte Bärbel Schindler. Freundin Doris Hesse war dagegen nicht ganz so mutig und sagte „nur“ ein 1:0 voraus. Beide Neustrelitzerinnen kennen sich über den Neustrelitzer Fanfarenzug, in dem sie Musik machen. Doch die Frauen gewannen die VIP-Karten am Nordkurier-Telefon gar nicht selbst, sondern wurden von Freundin Ruth Lindow überrascht. „Das war ein Freundschaftsdienst, und wir haben uns sehr über die Karten gefreut“, sagt Bärbel Schindler. Nach der Begrüßung durch den TSG-Vizepräsidenten Klaus Mewes ging es hoch auf die VIP-Tribüne. Spätestens nach den beiden späten Toren von Norman Richter und Junior Torunarigha zum 2:0 bzw. 3:0 hielt es die Gewinnerinnen nicht mehr auf den Sitzen, und es ging spontan runter zu den Freunden und Fußballern an den Spielfeldrand. Die Frauen verfolgen die Entwicklung der TSG schon länger und waren sogar bei der Aufstiegsfeier im Mai 2012 dabei. „Das war einer der schönsten Momente, wir waren mit dem Fanfarenzug dabei. Einfach nur toll“, erinnerte sich Bärbel Schindler, die leider am Sonntag im Heimkick gegen Optik Rathenow (Anstoß 13.30 Uhr) wegen beruflicher Verpflichtungen nicht dabei sein kann.

 


Srelitzer Zeitung Di. 26. Februar 2013     Von unserer Mitarbeiterin Anke Goetsch

Mischung aus Strenge und Geduld gilt für alle Fanfarenzug-Generationen 

 Annette Ulrich inmitten der Tom-Tom-Spielerinnen  FOTO: Anke Goetsch

Die Stadt Neustrelitz hat Menschen geehrt, die sich für das Gemeinwohl engagieren. Unsere Zeitung stellt die leisen Helfer im Alltag in einer Serie vor.
Neustrelitz.Wenn Annette Ulrich irgendwo eine Fanfare hört, ist sie, wie sie selbst sagt, „nicht mehr zu halten“ und muss da unbedingt hin. Das ist schon seit ihrem elften Lebensjahr so. Damals nahm sie eine Freundin einfach mit zu den Proben des Neustrelitzer Fanfarenzuges, Annette lernte das Tom-Tom, die große Hochtrommel, zu spielen und war von dem Miteinander begeistert. Natürlich gab es in der musikalischen Laufbahn Pausen durch Ausbildung, Familiengründung, Auflösung des Zuges in der Wendezeit, doch schon kurz nach Neugründung des Fanfarenzuges des Feuerwehrvereins Neustrelitz 1996 war sie wieder dabei. Heute ist sie die Dienstälteste und die Einzige, die seitdem durchgehalten hat. Fast immer hat sie dabei auch Verantwortung für das Team übernommen und steht seit zwei Jahren (wieder) an der Spitze des Fanfarenzuges. Fast 60 Mitspieler zwischen neun Jahren und Ü50 gilt es zusammenzuhalten. „Es ist zwar anstrengend, aber auch sehr schön und aufregend“, sagt sie. In all den Jahren hat sie natürlich viele Höhen und Tiefen erlebt. Wenn verschiedene Generationen aufeinander treffen, bleiben Konflikte nicht aus. Doch der Chefin ist es wichtig, dass diese nicht lange schwelen, sondern schnell ausdiskutiert werden. Dabei paaren sich bei ihr Durchsetzungsvermögen und die nötige Strenge mit Verständnis, Offenheit, Geduld und Einsatzbereitschaft. Das harmonische Miteinander muss einfach stimmen, meint sie, denn schließlich verbringen die Musiker ja jede Menge Zeit miteinander. Mindestens zwei wöchentliche Proben sind für jeden angesagt, Trainingslager und Probenwochenenden kommen hinzu und natürlich viele Auftritte. Selbstredend wird auch gerne mal miteinander gefeiert. Von April bis in den Oktober hinein ist der Fanfarenzug fast jedes Wochenende unterwegs, der Juli ist bereits komplett ausgebucht. Höhepunkte werden die Teilnahme an der Fanfaronade in Potsdam, einer Meisterschaft der Züge aus den fünf östlichen Bundesländern, und das Spielleutetreffen in Mecklenburg. Michael Stelter, der musikalische Leiter, bringt Annette Ulrichs Engagement auf den Punkt. „Annette ist so etwas wie die Mutter der Kompanie“, betont er voller Anerkennung. Die Geehrte weiß inzwischen ein starkes Leitungsteam an ihrer Seite, in dem die Aufgaben klar verteilt sind. „Eigentlich bleiben für mich nur die Aufsicht und die Kontakte zu anderen Fanfarenzügen“, sagt sie mit einem Lächeln. Ans Aufhören hat sie bisher nur ganz selten und nur im Geheimen gedacht, obwohl das Spielen im Fanfarenzug auch körperlich anstrengend ist. Für die nächsten Jahre kann sie sich ihr Leben ohne ihre Fanfaren gar nicht vorstellen.
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AnzeigenKurier · 30. Januar 2013 · AKTUELLES

Neustrelitzer Musiker verzeichnen gute Bilanz

Zwei Wettbewerbsteilnahmen geplant

Neustrelitz (AK/pm). Die Musiker des Neustrelitzer Fanfarenzuges blicken mit Stolz auf das vergangene Jahr zurück. Mit sage und schreibe 71 Auftritten haben sich die Mitglieder des Fanfarenzuges 2012 in Mecklenburg−Vorpommern und Brandenburg einen Namen gemacht. Der letzte fand kurz vor Weihnachten statt, der erste Auftritt im neuen Jahr wird im Februar sein. Anfragen für Konzerte und Umzüge gibt es bereits bis in den November hinein. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sind gefragt wie nie zuvor.

Bereits in der ersten Januarwoche wurde ein neuer Titel einstudiert. Die Vorbereitungen für 2013 laufen auf Hochtouren.

Der Fanfarenzug Neustrelitz möchte sich auch dieses Jahr wieder bei zwei Wettkämpfen präsentieren. Zum einen im Juni bei den offenen deutschen Meisterschaften für Fanfarenzüge, der „FANFARONADE“ in Potsdam und zum anderen bei den Landesmeisterschaften der Spielleute in Mecklenburg−Vorpommern im September in Friedland.

Die Motivation bei den Mitgliedern ist hoch. Das ist vor allem bei den Proben zu beobachten.

Diese finden jeden Freitag um 17 Uhr in der Strelitzhalle statt. Zuschauer sind gern gesehen und neue Mitglieder selbstverständlich auch. Beim Fanfarenzug Neustrelitz ist jederwillkommen. Kinder und Erwachsene musizieren hier gemeinsam. Es wird nach dem Motto „Nur gemeinsam sind wir stark!“ geprobt und auch mal gefeiert.

Auch so tolle Erlebnisse, wie die Auftritte während der Neustrelitzer Schlossgartenfestspiele gehören zum Gemeinschaftserlebnis dazu.

Mit den Schauspielern, Tänzern, Musikern und Sängern der Theater und Orchester GmbH zusammen auf der Bühne zu stehen, das waren einmalige Erfahrungen. www.fanfarenzug−neustrelitz.de

 


Strelitzer Echo 12. Januar 2013/01

Dankeschön für uneigennütziges Engagement 

Zum Tag des Ehrenamtes hat die Stadt Neustrelitz erneut Freiwillige geehrt, die sich in der Stadt auf unterschiedlichen Gebieten für das Gemeinwohl einsetzen. Den Ehrenamtspreis 2012 erhielten 15 Frauen und Männer als Dank für ihr zum Teil langjähriges Wirken in Vereinen und Verbänden. Die Vorschläge waren von Vereinen und Einzelpersonen unterbreitet worden.

Ursula Görner aus Priepert ist seit 1979 im Frauenchor Freundschaft aktiv und seit 15 Jahren Kassenführerin des Vereins. Einmal im Jahr organisiert sie ein Konzert und stellt auch ihr Café für Chorproben zur Verfügung.

Dr. Gottfried Schade aus Fürstensee ist seit 1992 Vorsitzender des Kleingartenvereins Grüner Baum. Seinem Engagement ist es zu verdanken, das sich der Verein ständig weiter entwickelt hat. Zusammen mit Gartenfreunden hat er das Vereinshaus mit Festwiese geschaffen. Geschätzt wird er von den Vereinsmitgliedern auch als guter Zuhörer und Helfer.

Anke Goetsch aus Neustrelitz ist seit rund zehn Jahren im Verein für Kultur, Umwelt und Kommunikation tätig. Als Mitglied des Filmclubs gestaltet sie Filmprogramme, verteilt Informationen und übernimmt Abenddienste im fabrik.kino 2. Unter anderem war sie 2008 bis 2010 Stadtkoordinatorin des Festivals „Aktion Mensch“ und engagiert sich für das Projekt Kinderkino zum Anfassen und für das Neustrelitzer Naturfilmfestival. In ihrem Stadtteil Strelitz-Alt gehört sie zu den Wegbereitern des Kulturstammtisches und setzt sich für das Stadtteilfest und das Erscheinen des regelmäßigen Altstrelitzer Kulturkalenders ein.

Bianka Karst aus Warbende gehört seit 2007 dem Ambulanten Hospizdienst in Neustrelitz an. Dort leistet sie ehrenamtliche Arbeit bei Schwerkranken und Sterbenden. Sie hilft Angehörigen einfühlsam, sich auf das Abschiednehmen vorzubereiten und begleitet und stärkt die Familien.

Anette Ulrich aus Neustrelitz engagiert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich für die Fanfarenmusik. Im Fanfarenzug des Feuerwehrvereins wird ihre Einsatzbereitschaft geschätzt und sie ist Vorbild für die jungen Vereinsmitglieder. Ihr ist es mit zu verdanken, dass der Fanfarenzug überregional bekannt geworden ist.

Barbara Gest aus Wesenberg betreut in der Mecklenburg-Strelitzer Außenstelle des Weißen Ring e.V. Kinder und Jugendliche, die Opfer von Straftaten geworden sind. Sie setzt sich dafür ein, dass die Opfer schnell psychologische Betreuung, finanzielle Unterstützung und Rechtsbeistand erhalten.

Sabrina Ebeling aus Hamburg und Matthias Steffen aus Neustrelitz sind im Verein immergutrocken aktiv, der seit mehr als zehn Jahren ein über die Stadtgrenzen von Neustrelitz hinaus bekanntes musikalisches Event auf die Beine stellt, das jedes Jahr Tausende Fans anzieht. Die jungen Leute wollen dadurch anderen ihre Heimat näher bringen und das musikalische Angebot hier bereichern. Das Festival wird ehrenamtlich organisiert und die beiden Vereinsmitglieder sind mit vollem Engagement an der Organisation beteiligt.

Arnhold Zachmann aus Neustrelitz ist seit 40 Jahren Mitglied des Kaninchenzüchtervereins, hat hier verschiedene Funktionen und den Vorsitz inne. Er leitet die AG Junge Kaninchenzüchter. Ihm ist es auch zu danken, dass der Verein sehr erfolgreich mit der Jugendanstalt in Neustrelitz zusammenarbeitet.

Lieselotte Sasse ist seit der Gründung des Seniorenclubs Altstrelitz aktiv mit dabei. Als Helferin leistet sie einen großen Beitrag gegen die Vereinsamung allein stehender und in ihrer Mobiltät eingeschränkter Mitglieder. Die Vereinsmitglieder schätzen sie als eine Frau mit Herz und Verstand, die aktiv am Clubleben teilnimmt.

Marianne Müller aus Neustrelitz ist Gründungsmitglied des Seniorenrates und seit 2007 dort aktiv tätig. Sie dokumentiert unter anderem die Arbeit des Seniorenrates in einer Chronik. Seit 2006 ist sie Vorsitzende des Vereins der Strelitzer PC-Senioren. Durch ihr Engagement wurde der Verein als Begegnungsstätte weiter ausgebaut, wobei immer die Förderung der Bildung von Senioren im Vordergrund steht. Der Verein begleitet unter ihrer Regie auch Fotoprojekte für die Stadt, wie der Abriss des Krankenhauses oder der Aufbau des Kulturquartiers.

Kerstin Lorenz aus Blumenholz hat den Schulförderverein für die Regionale Schule „Jawaharlal Nehru“ vor 13 Jahren aufgebaut und ist seitdem Vorstandsmitglied. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Planung und Organisation von Veranstaltungen, die Zusammenarbeit mit Sponsoren, die Buchung und Abrechnung und die Steuererklärung.

Roland Oestreich aus Groß Quassow ist seit vielen Jahren beim Arbeitslosenverband aktiv. Er ist „die gute Seele“ im Sozialfundus in Neustrelitz und hilft wo er kann.


Strelitzer Zeitung  Fr. 11. Januar 2013

 

Der erste Titel fürs neue Jahr ist bereits einstudiert

Bei der „Fanfaronade“ in Potsdam wollen die Neustrelitzer Musiker auch in diesem Jahr eine gute Figur machen.  FOTO: Winkler

Zwei Musikwettbewerbe, Auftrittsanfragen bis in den November: Nach einem rekordverdächtigen Jahr ist der Neustrelitzer Fanfarenzug gefragt wie noch nie.

Neustrelitz. Auf ein in mancherlei Hinsicht rekordverdächtiges Jahr blicken die Musiker des Neustrelitzer Fanfarenzuges zurück. Sie nahmen erfolgreich an
bewerben teil, studierten ihre Show neu ein und lernten neue Titel, berichtet Leitungsmitglied Olaf Teller. Als bleibende Erinnerung wissen sie auch die Auftritte bei den Festspielen im Schlossgarten zu nennen. „Mit den Schauspielern, Tänzern, Musikern und Sängern der Theater und Orchester GmbH zusammen auf der Bühne zu stehen, das waren einmalige Erfahrungen. Es entstanden neue Freundschaften und das Interesse fürs Theater wurde bei so manchem geweckt.“ 71 Auftritte haben die Mitglieder des Fanfarenzuges im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg absolviert. Der letzte fand kurz vor Weihnachten statt, der erste im neuen Jahr wird schon im Februar sein. Anfragen für Konzerte und Umzüge gibt es bereits bis in den November hinein. „Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sind gefragt wie nie zuvor“, schätzt Teller ein. „An Ausruhen ist nicht zu denken.“ Bereits in der vorigen Woche wurde ein neuer Titel einstudiert. Auch in diesem Jahr möchte sich der Fanfarenzug auf zwei Wettkämpfen präsentieren: zum einen im Juni bei den offenen deutschen Meisterschaften, der „Fanfaronade“ in Potsdam, zum anderen bei den Landesmeisterschaften der Spielleute Mecklenburg-Vorpommerns im September in Friedland. Die hohe Motivation der Mitglieder ist vor allem bei den Proben zu beobachten, wirbt Olaf Teller. Zuschauer sind freitags um 17 Uhr in der Strelitzhalle gern gesehen, neue Mitglieder erst recht. Kinder und Erwachsene musizieren im Fanfarenzug gemeinsam. Es wird nach dem Motto „Nur gemeinsam sind wir stark!“ geprobt und auch mal gefeiert. Informieren kann sich jeder auch auf der neuen Internetseite.nk www.fanfarenzug- neustrelitz.de